Der Tiger von Eschnapur  
    

Der Udaipur City Palast in Rajasthan
An der Grenze des Fürstentums Eschnapur in Indien begegnet der Ingenieur Harald Berger in einer elenden Karawanserei einer schönen Frau, Seetha. Was sie vonein-
ander nicht wissen, ist das gemeinsame Ziel ihrer Reise, Fürst Chandra, der Seetha liebt und zur Frau begehrt und der Berger zum Bau von Schulen und Krankenhäusern aus Europa gerufen hat. Berger entdeckt bei seiner Arbeit nicht nur den Palast und Chandras Geheimnisse, sondern auch seine Liebe zu Seetha, die durch Intrigen am Hof in großer Gefahr ist. Chandras Halbbruder Ramigani schürt das Mißtrauen, um seine eigenen politischen Pläne durchzusetzen. Chandra stellt den Liebenden eine Falle, und Berger kann sich nur dem Kampf mit den wilden Tigern stellen. Dies fordert Chandra von ihm gegen freien Abzug. Dank ihrer Geschicklichkeit entkommen Seetha und Berger unter unsäglichen Strapazen ihren Verfolgern.
In Eschnapur herrscht Fürst Chandra.
Der Maharadscha von Eschnapur beauftragt den deutschen Ingenieur Harald Berger, zusammen mit dem indischen Ingenieur Asagara, mit der Errichtung einiger Bauwerke in Indien. Berger macht sich auf den Weg, um einige Erkundungen einzuholen. Dabei trifft er ungewollt Seetha, die er rettet.
Der Maharadscha von Eschnapur beauftragt den deutschen Ingenieur Harald Berger mit der Errichtung einiger Bauwerke in Indien. Auf der Reise rettet Berger die schöne Tempeltänzerin Seetha vor dem Angriff eines blutrünstigen Tigers und verliebt sich in sie. Zu spät erfährt er, dass Seetha dem Maharadscha als Ehefrau versprochen wurde.
Der deutsche Ingenieur Harald Berger sieht per Zufall die Tänzerin Seetha.
Die Tempeltänzerin Seetha beobachtet bei einer Pause den deutschen Ingenieur Berger.
Während sie weiter zum Palast aufbrechen nähert sich Seethas Kutsche ein Tiger.
Der Tiger springt auf die Kutsche und will Seetha angreifen. Diese schreit gellend um Hilfe.
Beherzt greift Berger ein und vertreibt den Tiger mit einer Feuerfackel.
Seetha ist ihrem Retter sehr dankbar und verliebt sich in ihn.
Der deutsche Ingenieur Harald Berger rettet auf seinem Weg nach Eschnapur die Tempeltänzerin Seetha vor einem gefährlichen Tiger. In Eschnapur, wo Berger ar-
beiten soll, herrscht Fürst Chandra, der Berger nach seiner Ankunft einen Sma -
ragdring schenkt, weil er die Tänzerin gerettet hat. Doch auch Berger hat sich in Seetha verliebt und überdies herausgefunden, dass sie europäische Eltern hat.
Ein Diener berichtet dem Maharadscha von der Rettung Seethas durch den deutschen Ingenieur.
Der Maharadscha empfängt Berger mit großen Ehren vor seinem Palast.
Fürst Chandra und seine Halbbruder Ramigani erwarten Harald Berger auf den Stufen.
Fürst Chandra reicht dem deutschen Ingenieur dankbar die Hand.
Im Palast schenkt er ihm zum Dank für die Rettung Seethas einen Smaragdring.
Fürst Chandra gibt ein Fest für die Rettung von Seetha.
Dagegen plant Fürst Ramigani bei dieser Gelegenheit den Mord an Seethas Dienerin.
Fürst Ramiganis möchte selbst an die Macht. Er treibt ein teuflisches Spiel.
Während des Essens führt ein Schlangen-Magier Kunststücke vor. Bei dieser Gele-
genheit läßt Fürst Ramigani die Dienerin Seethas in den Korb des Magiers steigen, der damit ein Kunststück zeigen soll, indem er 6 Schwerter durch den Korb sticht, wobei die Dienerin unversehrt bleiben soll. Natürlich was das ein abgekartetes Spiel, welches Ramigani mit dem Magier vorher ausgemacht hatte.
Arglos stimmt Chandra zu. Seethas Dienerin muss in den Korb klettern. Sie hat panische Angst.
Seetha hat kein gutes Gefühl bei Ramiganis Vorschlag. Sie bangt um das Leben ihrer Dienerin.
Der Magier, der bescheid wußte, schließt den Korb und sticht mit seinen Schwerten zu.
Der Magier verneigt sich und verschwindet. Seetha hofft innig, dass ihre Dienerin die Schwertstiche durch den Korb überlebt hat. Gebannt und ängstlich blickt sie auf den Korb.
Auch Fürst Chandra schaut gespannt auf den Korb. Berger selbst ahnt Schlimmes.
Fürst Ramigani weiß, dass die Dienerin tot ist. Da läuft auch schon Blut aus dem Korb. Er tut entsetzt.
Seetha sieht das Blut aus dem Korb laufen. Entsetzt und scheinheilig springt Ramigani auf.
Berger hechtet über den Tafeltisch und zieht die Schwerter schnell aus dem Korb. Zu spät...
Die Dienerin ist tot. Berger sagt es offen in die Runde: "das war Mord!"
Ramigani tut empört, während sich der ahnungslose Chandra bei Seetha entschuldigt.
Berger ist ausser sich und verlangt Aufklärung. Er vergisst, dass er Gast von Fürst Chandra ist.
Berger vergisst, dass er Gast im Palast von Chandra ist. Er beschuldigt Ramigani für den Tod der Dienerin. Das kann Fürst Chandra nicht akzeptieren. Er verweist Berger in seine Schranken, zumal Ramigani sein Halbbruder ist. Berger hingegen meint, dass Fürst Ramigani ein abgekartetes Spiel mit dem Magier hatte mit der Absicht, die Die-
nerin Seethas aus dem Weg zu räumen, aus welchen Gründen auch immer. Er legt sich damit nicht nur mit Fürst Ramigani an (zurecht, wie man noch sehen wird), sondern auch mit Fürst Chandra.
Berger sollte recht behalten. Ramigani ließ den Magier enthaupten. Und er setzt noch eine Intrige drauf: Er sorgt dafür, dass sich Berger und Seetha heimlich im Palast treffen können und meldet es Chandra.
Nach diesem Vorfall: Berger besucht Seetha heimlich im Palast. Fürst Chandra beobachtet die beiden.
Berger besucht Seetha heimlich im Palast. Er glaubt sich mit ihr ungesehen. Das sollte Konzequenzen haben.
Von Ramigani verständigt beobachtet Fürst Chandra eifersüchtig die beiden Liebenden.
Er wirft Berger dem inzwischen eingefangenen Tiger zum Fraß vor, doch Berger kann den Tiger besiegen. Zusammen mit Seetha flüchtet er aus dem Palast des Maharad-
schas. Sein Chef und Schwager Dr. Rhode, der inzwischen mit seiner Frau Irene im Palast Chandras angekommen ist, trifft ihn nicht mehr an. Stattdessen erhält Rhode vom Maharadscha den Auftrag, ein Grabmal zu erbauen, da die Frau, die er liebte, ihn betrogen habe.
Ramigani sieht sich bestätigt. Er bekommt von Chandra den Auftrag, alle Türen und Ausgänge zu versperren.
Als sich Berger verabschiedet, sind alle Türen plötzlich verschlossen. Berger sucht einen anderen Ausweg.
Verzweifelt sucht er nach einem Ausgang und entdeckt dabei Chandras Leute.
Er versucht zu fliehen, doch plötzlich wird auch das Gittertor wie von Geisterhand geschlossen.
Berger wurde ins Tigergehege gelockt. Jetzt erst ahnt er, was Chandra wirklich vor hat.
Berger blickt zufällig nach oben. Tatsächlich: Chandra will ihn von Tigern zerfleischen lassen.
Blind vor Eifersucht hat Chandra durch seinen Halbbruder Ramigani alle Türen und Ausgänge schließen und versperren lassen. Er will, den Rivalen aus dem Weg räumen. Dieser soll von einem Tiger zerfleischt werden. Doch Chandra rechnet nicht damit, dass Berger den Tiger aufspießen wird, zumal er ihm auch noch eine Lanze in den Ti-
gerkäfig hinunter wirft. Er steht oben mit seinen Soldaten und beobachtet, wie Berger sich gegen den Tiger zur Wehr setzt.
Chandra wirft Berger eine Lanze runter und läßt den Tigerkäfig öffnen.
Der Tiger kommt aus seinem Käfig und umkreist lauernd Berger.
Plötzlich brüllt der Tiger Berger an, Chandra beugt sich gespannt über die Brüstung.
Doch der Tiger springt in Bergers Lanze und ist tot. Chandra ist erstaunt.
Chandra will ihn seinem Schicksal überlassen. Berger ballt die Fäuste zu ihm.
Doch vor soviel Mut läßt Chandra das Gitter wieder öffnen und begibt sich in den Garten, wo er von seinem Halbbruder Ramigani aufgesucht wird, um ihm mitzuteilen, dass Berger die Flucht mit Seetha gelungen sei.
Berger gelingt mit Seetha die Flucht aus dem Palast. Das wollte Ramigani seinem Halbbruder mitteilen.
Berger hat einen Fluchtweg gefunden und sucht Seetha im Tempel auf.
Die betende Seetha hört ein Geräusch und erblickt oben Berger.
Seetha ist überglücklich und eilt hinauf zu ihrem Geliebten.
Berger hat einiges zur Flucht vorbereitet und bittet Setha sich zu beeilen, bevor man sie entdeckt.
Die Flucht der beiden gelingt fürs Erste. Ramigani verständigt Chandra im Garten und meldet es ihm.
Ramigani teilt seinem Halbbruder mit, dass Berger mit Seetha geflohen ist.
Fürst Chandra ballt die Fäuste, weil er das Gitter vom Tigergehege öffnen hatte lassen. Er schalt sich einen viel zu gutmütigen Narren. Gleichzeitig erteilt er Ramigani den Befehl, die beiden zu suchen.
Chandra hadert im Palast vor dem Oberpriester mit seinem Halbbruder. "Such ihn!"
"Das war auch Deine Schuld, Ramigani, wegen deiner absurden Idee mit der Dienerin Seethas. Glaube nur nicht, dass ich das nicht durchschaut hätte. Ich habe dich nur nicht bloßstellen wollen vor all den Gästen und schon gar nicht vor Berger, der recht hatte. Ich musste mich sogar noch bei Seetha entschuldigen für diese blödsinnige Idee".
Bergers Flucht ist zwar gelungen, aber in der heißen Wüste kommt er nicht mehr weiter.
Seetha hält die Hitze nicht mehr aus und bricht zusammen. Berger muss handeln.
Er braucht unbedingt und rasch Hilfe für sich und Seetha. Dreimal schießt er in die Luft.
(Mehr über die Flucht der beiden auf der zweiten Seite).
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