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Neuseeland kann wohl zu Recht als eines der letzten Paradiese dieser Erde bezeichnet werden, weshalb wir uns entschlossen, wenn wir schon nicht den echten Garten Eden besuchen konnten, wenigstens dieses Paradies zu erkunden. Eigentlich waren es zwei Paradiese, nämlich die beiden Hauptinseln, Nord- und Südinsel, welche sich aber wiederum grundsätzlich voneinander unter- scheiden. Beide Inseln haben ihren eigenen, ganz speziellen Charakter. Um beide Inseln intensiv erleben zu können, bedürfte es einer einwandfreien Organisation und fachkundiger Führung. Doch wir wollten Neusseland auf eigene Faust bereisen indem wir uns einen Mietwagen nahmen.
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Zwischenstopp in Seoul / Südkorea


Der Zwischenstop in Seoul ließ uns genügend Zeit für eine Stadtrundfahrt mit dem Taxi. Allerdings hätten wir auch ein Nickerchen in einem Tageshotel im Flughafen machen können. Doch, so unsere Überlegung: Schlafen konnten wir auch im Flugzeug, denn die zweite Flugetappe würde noch genügend Zeit dafür bieten, es ging ja auf direktem Wege nach Auckland, wo wir uns schon mitten im Hochsommer befinden würden.
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| Seoul ist die Hauptstadt Südkoreas. Vom 29. November 1394 bis zur Teilung des Landes 1948 war sie die Hauptstadt ganz Koreas. Auch die Verfassung Nordkoreas sah Seoul als Hauptstadt vor, eine Verfassungsänderung erhob jedoch im Dezember 1972 Pjöngjang zur Hauptstadt der KDVR, deren Führung dort nach dem Zweiten Weltkrieg einen provisorischen Regierungssitz eingerichtet hatte. Die eigentliche Stadt Seoul hat 10,9 Millionen Einwohner, in der Metropolregion Seoul die oft als Sudogwon bezeichnet wird, zu der unter anderem die Millionenstädte Incheon und Suwon zählen, leben über 23 Millionen Menschen. Seoul ist nicht nur die größte Stadt, sondern auch Handels-, Industrie-, und Kulturzentrum Südkoreas. Die Stadt war 1988 Gastgeber der Olympischen Sommerspiele und 2002 eine der Austragungsstätten der Fußball-Weltmeisterschaft.
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Am 25. Juni 1950 überschritten die Truppen der Nordkoreanischen Volksarmee nach abwech- selnden Grenzverletzungen beider Konfliktparteien die Grenze. Nordkoreanische Flugzeuge attak- kierten den von den USA aufgebauten Luftwaffenstützpunkt Gimpo und zerstörten eine Douglas C-54 der US Air Force am Boden. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte daraufhin den Angriff. US-Präsident Harry S. Truman hatte bereits, ohne Einwilligung der UNO, Besatzungstruppen aus Japan nach Südkorea verlegt. Die gut gerüsteten Nordkoreaner zwangen die südkoreanischen Truppen auch trotz Luftangriffen der US Air Force zum Rückzug. Seoul wurde am 29. Juni er- obert, und im September 1950 kontrollierten sie das ganze Land bis auf ein kleines Gebiet im Südosten um Busan. Die Frontlinie um den heute Busan Perimeter genannten Bereich lief von Masan nach Norden, ließ Daegu unter südkoreanischer Kontrolle und bog hier nach Osten ab bis zur Küste kurz unter Pohang. Mit der Versorgung und der Luftunterstützung der USA konnten die Südkoreaner ihre Lage stabilisieren.
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Landschaftlich reizvoll gelegen, breitet sich Auckland etwa 50 km weit über einen schmalen Isth- mus aus. Es trennt zwei Meere und damit auch zwei Häfen voneinander: im Osten Waitemata am Südpazifik, im Westen Manukau an der Tasmanischen See. Flächenmäßig ist Auckland mit Städ- ten in Übersee vergleichbar, die eine weit größere Bevölkerung haben. Die Bewohner von Auck- land aber ziehen, wie die Neuseeländer insgesamt, großzügige und locker gebaute Wohngebiete vor, in denen selbst das kleinste Haus seinen eigenen Garten hat. Die Silhouette der Stadt wird geprägt von der anmutig geschwungenen Harbour-Bridge über dem türkisfarbenen Wasser des Waitemata-Hafens und vom eindrucksvollemn Kegel des Rangitoto - einem von insgesamt mehr als 60 erloschenen Vulkanen im Stadtgebiet. Vor etwa 600 Jahren soll er noch aktiv gewesen sein.
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Was Auckland dem Abenteurer bietet sind nicht nur optische Reize: Hier kann er zahlreichen Was- sersportaktivitäten , wie z.B. Kajakfahren, Wasserski, Windsurfen oder Wellenreiten, nachgehen. Darüber hinaus erwartet die Besucher eine Vielzahl weiterer attraktiver Angebote. So kann der Sportbegeisterte in der unmittelbaren Umgebung mit dem Geländefahrzeug durch die urwüchsige Landschaft fahren, (was wir ja auch wollten, allerdings nicht mit dem Geländewagen) an Abseil-Exkursionen teilnehmen, Höhlen erkunden oder Fallschirm springen. Was immer das Herz begehrt - Auckland wird den Besucher mit dem gewünschten Adrenalinschub versorgen! Von alledem machten wir keinen Gebrauch, denn wir waren wahrlich nicht sportlich veranlagt. Wir wollten nur die Menschen, vor allem auch die Ureinwohner und die Landschaft kennen lernen. Eben das an- geblich letzte Paradies.
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Die Geschäfte in den Hochhäusern an der Queen Street und in der Innenstadt von Auckland sind vor allem auf das Finanz- und Versicherungswesen, die Reise- und Verkehrsbranche sowie große Kanzleien ausgerichtet. Trotzdem gibt es interessante Einkaufsmöglichkeiten nicht weit von der Queen Street entfernt, und zwar in dem sogenannten "Atrium on Elliott Street", einem Einkaufs- zentrum der etwas anderen Art. Aber auch in der High Street und Lorne Street findet man eine Reihe von Boutiquen und Geschenkartikelläden neuseeländischer Designer.
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Weitere Geschäfte befinden sich in den Stadtteilen die direkt an die Innenstadt grenzen. Besonders lohnenswert ist Newmarket mit seinen eleganten Läden und Einkaufszentren für gehobene Ansprü- che, aber auch die im Kolonialstil restaurierten Villen von Parnell sind einen Besuch wert. Hier befinden sich Kunst- und Designerläden Tür an Tür mit einer unglaublichen Anzahl von Cafés und Restaurants. Ebenfalls von Interesse ist Ponsonby Road, wo man in den vielen modernen Cafés nicht nur den besten Kaffee der Stadt serviert bekommt, sondern auch in Boutiquen und Desig- nerläden stöbern kann, deren Angebot stark von polynesischen Einflüssen bestimmt ist.
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Aber auch am Viaduct Quay, direkt am Wasser gelegen, gibt es eine Reihe von interessanten Re- staurants und Geschäften. Der chinesische Markt stellt exotische Waren zur Schau und bietet an unzähligen Ständen Gerichte aus Asien an. Im geschäftigen Victoria Park Market erwarten den Besucher Kunsthandwerk aller Art und eine Vielzahl reizender Cafés. Wenn man lieber auf ge - wohnte Weise einkaufen möchte - auch das ist kein Problem ! In den großen Einkaufszentren St. Lukes, North Shore City Galleria, Manukau City und Pakuranga sind die Geschäfte sieben Tage in der Woche geöffnet. Um ein echtes Schnäppchen zu machen, sollte man unbedingt der Dress Smart Mall in Onehunga einen Besuch abstatten, wo überschüssige Lagerbestände von Designer- artikeln und Textilien zweiter Wahl angeboten werden. Den chinesischen Markt haben wir aller- dings nicht besucht. Dafür aber den Albert Park. Siehe Bild unten.
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Der Albert Park liegt in der Stadt - hinter der Queen Street, direkt bei der Wellesley Street. Es ist ein grüner Park in der Stadtmitte, zwischen den Strassen und hohen Gebäuden. Wer in der Stadt unterwegs ist und sich ein bisschen ausruhen, picknicken, oder sonnen will - der ist im Albert Park genau richtig. Wir waren sehr gerne zum Spazieren hier. Grosse Wiesen, viele Bäume und Pflanzen - sowie ein paar Bänke sorgen für ein gemütliches Ambiente. Aber eben nur bei Sonnenschein!
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