Im Jahr 64 nach Christus kehrt der römische Kommandant Marcus Vinicius mit seinen Truppen siegreich von Britannien nach Rom zurück. Vor den Toren der Stadt erreicht ihn der Befehl Kaiser Neros, sein Lager aufzuschlagen und zu warten. Marcus sieht das nicht ein, zumal seine Leute von den Strapazen erschöpft sind und nach Hause wollen.

Markus mit seinen Männern und der kaiserlichen Botschaft vor Rom zu warten.

Er fährt allein mit seinem Wagen zum Kaiser. Er trifft ihn in einer Runde, in der Nero gerade ein von ihm selbst verfasstes Lied zum Besten gibt und Petronius, den "arbiter elegantiae", den Fachmann in Geschmacksfragen, um sein Urteil bittet. Vom Kaiser erfährt Marcus nun den Grund der Verzögerung: dem Volk sollen panem et circenses, Brot und Spiele, geboten werden - dazu wäre ein späterer Einmarsch der Truppen genau das Richtige.

Neros Gesang - ein einziges Gekreische.

General Markus und Petronius bei Kaiser Nero.

Noch lacht Markus und übersieht das ernste Gesicht von Petronius, dem nichts Gutes schwant.

Petronius kennt die Launen Neros. Und es sollte sich gleich herausstellen.

Petronius kennt die Launen Neros. Und es sollte sich gleich herausstellen.

Kaiser Nero ist erstaunt über Markus, der ihm mitteilt, dass seine Truppen nach Hause möchten.

Nero gesteht Marcus zu, dass seine Truppen in wenigen Tagen in Rom einmarschieren dürfen. Erst jetzt kann Petronius – er ist Marcus' Onkel – seinen Neffen richtig begrüßen und ihn zum Übernachten in das Haus des Generals Plautius schicken. Dort begegnet er der lygischen Geisel Lygia, die von Plautius und seiner Frau als Tochter erzogen wurde. Er verliebt sich in Lygia und versucht, sie von Nero als Anerkennung für seine Siege geschenkt zu bekommen.

Markus lernt die hübsche lygischen Geisel Lygia kennen und verliebt sich in sie.

Markus wirbt um die Liebe Lygias in die er sich verliebt hat.

Im Haus des Generals lernt er auch einen gewissen Paulus aus Tarsus kennen. Was Marcus noch nicht weiß, ist, dass Plautius, seine Familie und auch Lygia Anhänger der christlichen Religion sind. Lygia versucht herauszufinden, ob Marcus auch Christ ist. Sie zeichnet vor seinen Augen einen Fisch – das Erkennungszeichen der Christen – in den Sand, er reagiert aber nicht.

Lygias ist etwas vorsichtiger geworden nachdem Markus nicht auf die Zeichnung reagiert hat.

Marcus erkennt das Zeichen der Christen nicht.

Marcus' Einzug mit seinen Legionen wird zu einem prachtvollen Ereignis. Beim anschließenden Festgelage sitzt Lygia neben ihm; der Kaiser hat sie ihm geschenkt. Poppaea, Neros Frau, sieht das nicht gerne, denn sie hat selber ein Auge auf den schmucken Kommandanten geworfen.

Marcus' reitet mit seinen Legionen direkt zum Palast Neros'.

Sein Einzug in Rom wird zu einem prachtvollen Ereignis.

Kaiser Nero hat Lygia seinem erfolgreichen General Marcus geschenkt.

Poppaea, Neros Frau, sieht das nicht gerne, sie hat selber ein Auge auf den schmucken Marcus geworfen.

Nach der Feier soll Lygia in das Haus des Petronius gebracht werden, kommt aber nie an. Ursus, ihr hünenhafter Beschützer, befreit sie und versteckt sie in der Gemeinde. Sie bleibt verschwunden. Marcus sucht sie und erfährt von den geheimen Treffen der Christen in den Katakomben. Auch Lygia soll dort gesehen worden sein. Er schleicht sich hin und entdeckt sie unter den Anwesenden. Er will sie mit Gewalt mitnehmen, aber Ursus vereitelt es, schlägt ihn nieder und verletzt ihn. Einige Christen, darunter Lygia, pflegen ihn. Als er wieder zu sich kommt, gesteht ihm Lygia ihre Liebe. Marcus ist bereit, pro forma Lygias Glauben anzunehmen; dies lehnt Lygia jedoch entschieden ab, da er den christlichen Glauben noch nicht versteht und schon gar nicht danach lebt.

Ursus, links, hat Marcus niedergeschlagen. Lygia kümmert sich um ihn und gesteht ihm ihre Liebe.

Nero lässt Rom in Brand setzen. Er will ein neues Rom mit dem Namen Neropolis.

Der geistesgestörte Kaiser singt dazu: "Flammen, verzehrt es, wie im Feuerofen!"

Das brennende Inferno im nächtlichen Rom.

Nero hat inzwischen die fixe Idee, das alte Rom um der Kunst willen zu verbrennen und an seine Stelle eine neue Stadt mit Namen Neropolis aufbauen zu lassen. So geschieht es denn auch, Rom steht in Flammen und der geistesgestörte Kaiser singt dazu: "Flammen, verzehrt es, wie im Feuerofen!" Die Bevölkerung hat kein Verständnis für die wahnwitzigen Vorstellungen ihres Herrschers und bestürmt protestierend den Palast. Nero wiederum, feige und voller Angst um sein Leben, braucht jetzt unbedingt einen, dem er die Schuld an der Brandkatastrophe zuschieben kann. (Der Große Brand Roms war der größte aller Stadtbrände von Rom in antiker Zeit. Er ereignete sich vom 19. bis 26. Juli 64 zur Regierungszeit des Kaisers Nero. Nach einer Angabe von Tacitus wurden von den 14 Stadtbezirken Roms drei völlig zerstört, in sieben Bezirken standen von den Gebäuden nur noch wenige halbverbrannte Trümmer und nur vier Bezirke seien unversehrt geblieben). (Bilder oben: die Brandkatastrophe).

Poppaea schlägt ihrem Gemahl Nero die Christen für den Brand als Schuldige vor.

Poppaea schlägt die Christen als Schuldige vor. So wäre sie ihre Rivalin bei Marcus los und Nero gerettet. Der greift gern nach dem rettenden Strohhalm, und alsbald sind die Gefängnisse voll von Christen. Lygia ist unter ihnen und auch Marcus, der inzwischen zum neuen Glauben übergetreten ist.

Petrus mit Lygia und Marcus mit vielen Glaubensbrüdern in Neros Gefängnis.

Der Apostel Petrus hatte Rom vorher verlassen. Unterwegs jedoch erscheint ihm Jesus und spricht zu ihm. "Quo vadis?" - "Wo gehst Du hin?" Als Jesus ihm sagt, er müsse sich wohl ein zweites Mal kreuzigen lassen, erkennt Petrus, dass er eigentlich bei seiner Gemeinde in Rom sein sollte, und kehrt um. Prompt landet er ebenfalls im Gefängnis.

Petronius hat inzwischen beschlossen, sich selbst umzubringen, um Nero zuvorzukommen.

Nero ist ausser sich vor Wut. Er schäumt und tobt und will Petronius festnehmen lassen.

Petronius hat inzwischen beschlossen, sich selbst umzubringen, um Nero zuvorzukommen. Er lädt seine besten Freunde ein und weiht sie ein. Von einem Diener lässt er sich die Pulsadern aufschneiden. Seine geliebte Sklavin Eunice nimmt das Messer und begeht aus Liebe zu ihm ebenfalls Selbstmord. Sterbend diktiert Petronius einen letzten Brief an Nero, in dem er mit dem Kaiser abrechnet. Zuvor hat er dem römischen General Galba eine Botschaft geschickt mit der Bitte, Rom vom Tyrannen zu befreien.

Nero besucht mit seiner Leibgarde das Gefängnis und befiehlt alle Christen hinzurichten.

Nero und Poppaea auf der Tribüne, das Volk drumherum um der Hinrichtung der Christen zu folgen.

Neros Soldaten marschieren in die Arena. Die Christen beobachten den Einmarsch durch die Gefängnisgitter.

Im Amphitheater werden die Christen wilden Löwen vorgeworfen, gekreuzigt oder verbrannt. Für Lygia hat sich Poppaea etwas Besonderes ausgedacht: Sie wird an einem Pfahl festgebunden und ein wilder Stier wird auf sie losgelassen. Ursus soll sehen, ob und wie er das verhindern kann. Marcus muss, mit Ketten an eine Säule neben Poppaea gefesselt, das grausige Schauspiel von der Kaiserloge aus verfolgen. Und wieder ist Ursus der Retter: er bezwingt den Bullen mit bloßen Händen und bricht ihm das Genick.

Zur "Einstimmung" des Volkes finden erst einmal Schaukämpfe der Gladiatoren statt.

Danach läßt Nero die Christen von Löwen zerfleischen. Lygia ist gefesselt an einem Pfahl. (Poppaea's Idee)

Im Glauben an Christus und die Auferstehung läßt sich die Christin zerfleischen.

Poppaea's Idee wird verwirklicht: Nero läßt einen Stier auf Lygia los. Doch Ursus stellt sich ihm.

Poppaea's Idee findet keine Verwirklichung, Ursus durchkreuzt ihre Pläne und rettet Lygia.

Das Volk jubelt und verlangt die Freilassung von Lygia, Ursus und Marcus.
Doch Nero zeigt mit dem Daumen nach unten. Er gibt dem Volkeswille nicht nach.

Das Publikum tobt, es ist begeistert und fordert mit dem Ruf "Daumen hoch!" Gnade für die drei, auch zahlreiche Berater Neros. Doch dieser senkt den Daumen, obwohl er vorher noch gesagt hatte, dass er sie freiließe, würden sie den Bullen überleben. Doch bevor seine Soldaten Lygia und Ursus töten können, tauchen plötzlich Marcus' Soldaten auf und verhindern Schlimmeres. Marcus kann sich befreien und verkündet dem Volk, dass Nero der wahre Schuldige an dem Brand Roms ist. Nero und Poppaea flüchten in den Palast, die Heere Neros designierten Nachfolgers Galba sind bereits auf dem Weg nach Rom. Während die Soldaten in Rom einmarschieren, begeht Nero mit Hilfe seiner ehemaligen Geliebten Acte Selbstmord.

Marcus's Getreuen treten Neros Getreuen entgegen und töten manche von ihnen. Nero selbst flüchtet.

Während die Soldaten in Rom einmarschieren, begeht Nero mit Hilfe seiner ehemaligen Geliebten Acte Selbstmord.

General Galbas Truppen marschieren in Rom ein um es vom Tyrannen Nero zu befreien.

Gegen Galbas Legionen sind Neros Truppen machtlos. Sie flüchten und zerstreuen sich.

Marcus und Lygia aber sind frei.