Die
Geschichte das vorliegenden Buches 'Von Eden in die Pfalz', sozusagen die
Erlebnisse des ersten Menschenpaares in der Vorderpfalz -hauptsächlich
in 'Santa Laurencia' - dem heutigen Neustadt an der Weinstraße, basiert
auf alttestamentarischen Textrollen, die ihrer Unvollständigkeit wegen
nur als Randnotizen der damals handgeschriebenen, von Martin Luther ins
Hochdeutsche übersetzten Heiligen Schrift beigefügt waren.
Bevor
Luther 1522 begann das Neue Testament zu übersetzen und für jedermann
lesbar zu machen bezw. die gesamte Hl. Schrift 1534 durch die Übersetzung
des Alten Testaments zu komplettieren, ging er daran, die auf fast jeder
Seite vorkommenden und auch auf einzelnen Blättern festgehaltenen
Randnotizen zu sortieren und zu übersetzen, was sich oft schwierig
getaltete, da dieselben nicht immer von ein und demselben Schrift-und Religlonsgelehrten
notiert wurden, sondern auch von jüdischen Rabbinern nachfolgender
Generationen, die wiederum alles anders sahen und manches - je nach Phantasie
- absichtlich oder auch unabsichtlich falsch interpretierten:
Es
war ja nichts Ungewöhnliches, daß sie noch im späten Mittelalter
einfallsreiche Erweiterungen in der GENESIS-Geschichte vorgenommen hatten:
Genau wie die Mönche im Vatikan.
Was
dann als Endergebnis beim Sammeln und Übersetzen der Randnotizen herausgekommen
war, war die Tatsache, daß der Auserwählte Gottes, also Moses,
am Berg Sinai mehr in Erfahrung gebracht hatte, als es den späteren
Phropheten und Rabbinern lieb gewesen war: Allein schon die Behauptung,
daß Adam und Eva nicht im Hl.Land, sondern im ungeliebten Mesopotamien
von Jahwe Gott erschaffen worden sein sollen (laut Bibel, nicht laut seinem
Tagebuch - denn nach selbigem waren die beiden damals längst schon
auf der Erde) und daß dort noch nicht einmal das eigentliche in der
Bibel benannte Paradies gelegen haben soll, war schon eine Herabwürdigung
seiner eigenen Landsleute.
Was
aber nachfolgend noch in seinen persönlichen Aufzeichnungen zu lesen
stand hieb dem Faß den Boden aus. Nicht Mesopotamien - und schon
gleich gar nicht Palästina waren die Verwirklichung eines Traumes,
nein - neben Kanaan, welches ER, Gott Jahwe, ihnen immer und immer wieder
versprochen hatte und welches sie bis 1967 n. Chr. noch nicht richtig in
den Händen hielten und das sie Anno Domini 1995 - kaum daß Sie
es jetzt mal endlich hatten, schon wieder teilen mußten - sollte
schon ein Völkchen in einem kleinen Ländchen existiert haben,
welches noch vor der uralten Posaunenstadt Jericho (und die datiert schon
bis ins 7.Jahrtausend v.Chr.), ja noch vor der Anlegung des göttlichen
"Schrebergartens", also dem Garten Eden, gelebt haben...
Ja
wie denn nun das? War denn der Auserwählte Gottes nun gänzlich
übergeschnappt? Das konnte doch nie und nimmer stimmen? Entweder hatte
Moses Halluzinationen oder er war nach der göttlichen Erscheinung
dem Wahnsinn verfallen. Anders konnte man sich das nicht mehr erklären.
Selbiges aber nun öffentlich zu behaupten hätte zur Folge gehabt,
daß man hätte annehmen müssen, daß jetzt auch das
verankerte Gesetz des Judentums auf Wahnvorstellungen und Visionen basierte.
- Also Leute, da mußte man jetzt vorsichtig sein...
Zwar
hielten sich nun die Wächter der Thora an das von Generation zu Generation
weitergegebene und überlieferte mosaische Gesetz, aber beim Niederschreiben
des Talmud, bei der Zusammenfassung der gesamten Jüdischen Tradition
aus Gemara und Mischna wurden die Behauptungen Moses (also jene in seinem
erst nach fast 28 Gliedern aufgetauchten Tagebuch) abgeschmettert. Sie
wurden kurzerhand in die Apokryphen verbannt: In die fehlenden Überlieferungen
des Alten Testaments. (Was ja nun auch nicht stimmte, denn in den griechischen
und lateinischen Übersetzungen waren Sie plötzlich wieder aufgetaucht).
Als sie später dann in anderen Sprachen übersetzt und publik
wurden, vor allem, was da noch alles durch Visionen, Wahnvorstellungen
und Eigendichtungen hinzugefügt wurde, übertraf alle Halluzinationen
die ein Moses am Berg Horeb je gehabt hatte.
Hätten
sie das in Israel damals geahnt, dann hätten sie auch gleich bei der
Wahrheit bleiben können, nämlich, daß Gott Jahwe vorm Anfang
schon zahlreiche Länder erschaffen hatte. Doch da sie Ihn nicht zufriedenstellten,
zerstörte Er sie wieder. Alle wurden einmal von Menschen bewohnt,
von denen Er Tausend Generationen wieder umbrachte ohne eine Erinnerung
an sie zu hinterlassen. Leider waren aber einige Überlieferungen verlorengegangen
so daß nicht bekannt wurde, ob Jahwe in Seiner Zerstörungswut
einige Landstriche - samt deren Bewohner, übersehen hatte..?
(Anm.d.Verfassers:
Wenn das oben Gelesene tatsächlich der Fall war, dann würde sich
auch auf ganz natürliche Weise erklären, wieso Millionen Pfälzer
immer wieder die Behauptung aufstellen können, daß sie von niemandem
abstammen. Dann träfe ja wirklich zu, was man allerorten im vorderpfälzischen
Ländchen sowohl auf den Marktplätzen, als auch in den gemütlichen
Woistuben zu hören bekommt: "Die Palz un die Pälzer waren schunn
immer do geweßt. Mehr schdammen vunn niemandem ab!")
Wie
gesagt: Viele Schriften gingen damals verloren. Und so wurde leider auch
nicht bekannt, ob der einzig wahre, nicht sichtbare Gott, an etliche Länder
wie z.B. Mesopotamien, Palästina, Pakistan, Kurdistan, Mizraim, Midian
und Babylon nicht mehr gedacht hatte und/oder Er sie vielleicht absichtlich
erhalten hatte? . . . Möglicherweise auch noch andere Länder
in noch ferneren Regionen wie z.B. die Pfalz...?
Wie
wahr. Die Rabbiner lagen gar nicht so schief mit ihrer Vermutung: Hier
würde sich auch plausibel erklären, wieso auf sämtlichen
Ansichtskarten der Pfalz zu lesen ist: "Fröhliche Pfalz - Gott
erhalt's!"
Und
mir, MGB, war es gelungen, aus den "Verborgenen Büchern" herauszuklamüsern,
was nun nachfolgend geschrieben steht:-)
Ich
wünsche Euch viel Spaß beim Lesen :-)
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